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Hydroponik

Tiere und Pflanzen » Agricultura Brasil » Hydroponik

  • kleine Hydroponikanlage
    kleine Hydroponikanlage
  • Fische in Netzgehegen
    Fische in Netzgehegen

Stern  Hydroponik, Aeroponik, Aquaponik, Aquakultur?

 

Das sind erfolgreiche Zuchtsysteme für Pflanzen und Meerestiere. Sie können im Süßwasser und im Meerwasser eingesetzt werden, ja sogar im privaten Garten finden diese Systeme der Pflanzen- und Fischzucht sinnvolle Anwendungen. Sie sind oft mit geringen Mitteln zu bauen und im Betrieb nicht teurer als ein ganz normaler Fischteich oder ein Gewächshaus.

Was sind nun die genauen Unterschiede und kann man das auch im kleinen Rahmen oder privat einsetzen? Nun, lernen wir als erstes einmal die Unterschiede der jeweiligen Systeme kennen. 

 

Stern  Hydroponik, Pflanzen ohne Erde

 

Bei diesem Anbausystem werden Pflanzen nur in einer Nährstofflösung gezogen und nicht in der Erde. Dabei befinden sich die Wurzeln der Pflanzen entweder direkt in der Nährlösung oder in einem Medium, wie zum Beispiel Blähton, Steinwolle, Kokosfasern, Kies oder andere.  Der Anbau von Hydrokulturen findet vor allem bei der Nahrungsmittelproduktion in Gewächshäusern statt. Die verschiedenen Systeme, die dabei verwendet werden können, sind im Detail unterschiedlich. Es gibt Bewässerungssysteme von unten, Sprühsysteme von oben oder sogenannte Ebbe und Flutsysteme, bei denen den Pflanzen im Wechsel Wasser zugeführt wird und danach die Pflanzen wieder trocken gehalten werden. Auch beim sogenannten "Vertical farming" kommt Hydrokultur zum Einsatz. Dabei werden die Pflanzen in mehreren Etagen übereinander angebaut. Das kann man auch privat im kleinen Gewächshaus selbst installieren. So kommt man günstig zu schmackhaftem Gemüse, besser als aus dem örtlichen Supermarkt.

 

 

YouTube Video - The Tower Garden Experience

 

Stern  Aeroponik, Planzen in der Luft

 

ist eine Technologie, die auf Hydrokultur basiert und die in der Raumfahrt Anwendung findet. Die Pflanzenzucht erfolgt ohne Substrat mit freiliegenden Wurzeln, die durch zerstäubte Nährlösungen versorgt werden. Dies erhöht die Aufnahme von Sauerstoff und fördert ein gesundes Wachstum. Bei der Raumfahrt ist es wichtig, das mitgeführte Gewicht so gering als möglich zu halten, daher wird auf Haltesubstrate für Pflanzen ganz verzichtet. Ziel ist es, sogenannte bioregenerative Lebenserhaltungssysteme zu schaffen, die die Astronauten auf längeren Raumflügen, zum Beispiel bei dem Flug zum Mars mit Sauerstoff und Nahrung versorgen und dabei gleichzeitig die menschlichen Ausscheidungen chemisch verwerten und umbauen.

 

 

YouTube Video - Aeroponik Systems

 

Stern  Die Aquakultur, Fisch vom Land

 

ist auch unter dem Namen "Aquafarming" bekannt. Dabei handelt es sich um einen schnell wachsenden Bereich der globalen Ernährungswirtschaft. Es ist die Zucht unter kontrollierten Bedingungen von im Wasser lebenden Pflanzen und Tieren, insbesondere von Speisefischen. Aquakultur soll der Überfischung der Meere entgegenwirken. Größere Gebiete im Meer werden mit Netzgehegen abgesperrt, in denen Fische oder andere Meerestiere unter kontrollierten Bedingungen gehalten und aufgezogen werden. Aquakultur ist also eine Art Landwirtschaft im Meer. Fische, Krebstiere, Weichtiere, Algen und Wasserpflanzen können so gehalten, vermehrt und aufgezogen werden. Die Aquakultur beinhaltet aber auch die Nutzung von Süßwasser. In diesem Falle werden Teichanlagen oder große Wassertanks an Land zur Aufzucht und Haltung der Fische oder Wasserpflanzen genutzt. Zu den unterschiedlichen Arten der Aquakultur gehören die Fischzucht, die Garnelenzucht, die Austernzucht, die Haltung von Zierfischen, die Marikultur (Nutzung der Meere) und die Algakultur (Algenvermehrung). Die Algen können als Nahrung genutzt werden, als Produzenten von bestimmten Gasen und sogar zur Energiegewinnung. Besondere Methoden der Aquakultur sind die Aquaponik und die integrierte multitrophische Aquakultur, die die Vorteile von Fischzucht und Pflanzenzucht in Kombination ausnutzen soll.

 

 

YouTube Video - Vertical farming - Projekt Zukunft

 

Stern  Die integrierte multitrophische Aquakultur

 

versucht Nährstoffeinträge durch die Haltung unterschiedlicher Organismen auszugleichen und die Nährstoffbilanz bei null zu halten. Integrierte Multitrophische Aquakultur (IMTA) verringert die Abfallprodukte von einer im Wasser lebenden Art. Auf diese Weise soll eine Anreicherung der Gewässer mit zu vielen Schadstoffen verhindert werden. Beispielsweise könnte der Nährstoffeintrag einer Fischzucht oder einer Garnelenzucht mit der gleichzeitigen Haltung von Muscheln und Algen im selben System ausgeglichen werden. Denn sowohl Muscheln als auch Pflanzen entnehmen dem Wasser für ihr Wachstum mikroskopisch kleines Plankton und Schwebeteilchen und reinigen so das von den Fischen verschmutzte Wasser.

 

Stern  Die Aquaponik

 

ist eine Kombination aus Hydroponik und Aquakultur, wobei die Fische mit ihren Ausscheidungen als Nährstofflieferanten für die Pflanzen dienen. In einem hydroponischen System werden also anstatt von flüssigem Dünger, Fische in den Wassertank gegeben. Diese reichern das Wasser mit ihren Ausscheidungen an und sorgen damit für die Nährlösung.  Chemisch gesehen sind diese aber noch nicht für die Pflanzen verfügbar. Erst durch die bakteriellen Prozesse entsteht das für die Pflanzen verwendbare Nitrat und andere wichtige Mineralsalze. Deshalb sind mehrere Wassertanks und Filtersysteme mit Bakterienbesatz in Reihe nötig.

 

Die Vorteile

  • Die Systeme können einfach eingestellt werden.
  • Es wird keine Erde benötigt, nur leichte Substrate für den Halt der Pflanzen.
  • Man kann sich viele der Systeme günstig aus einfachen Materialien selbst bauen und dabei sogar Material recyceln.
  • Ein PH-Gleichgewicht der Nährstofflösung und eine genaue Steuerung und Anpassung der Nährstoffe ist möglich.
  • Das Wasser wird direkt von den Pflanzen genutzt und gelangt nicht ins Grundwasser, keine Überdüngung und Grundwasserbelastung.
  • Fruchtfolge oder bestimmte Nachbarschaften von Pflanzensorten sind nicht notwendig.
  • Schutz vor Umwelteinflüssen, saurer Regen, Sturm, Hagel, die Temperatur und Luftfeuchtigkeit lässt sich im Gewächshaus regulieren.
  • Durch den natürlichen Dünger der Nährlösung kann auf synthetischen Dünger und Chemikalien verzichtet werden.
  • Es läuft wie von selbst, wenn das System einmal richtig eingestellt wurde, verringert sich der Arbeitsaufwand - kein Gießen, kein Unkraut jäten, nur seltener  Schädlingsbefall.


Die Nachteile

  • Ohne Boden als Nährstoffpuffer führen Fehler bei der Nährstofflösung im Hydrokultur-System zu einem raschen Absterben der Pflanzen.
  • Unterschiedliche Hydrokulturpflanzen benötigen verschiedene Düngemittel. Der Anbau unterschiedlicher Pflanzen in einem Hydrokultursystem ist daher schwierig wegen der unterschiedlichen Nährstoffbedarfe.
  • Je nach Art des verwendeten Systems können hohe Belastungen mit großen Mengen von Abfallstoffen auftreten.

 

 

YouTube Video - Vertikale Bauernhöfe - FUTURE - ARTE

 

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