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Fischzucht

Tiere und Pflanzen » Aguacultura Brasil » Fischzucht

  • Tilapia Fischzucht in Brasilien
    Tilapia Fischzucht in Brasilien

Stern  Brasilien: Aquakultur und die Tilapia Barsche

 

Tilapia Barsche sind Süßwasserfische und Allesfresser, werden 5 kg bis 6 kg schwer und bis zu fünfzig Zentimeter groß. In Fischzuchtanlagen aufgezogenen Tilapia-Speisefische werden ab etwa 1 kg bis 1,5 kg als Speisefisch auf den Fischmärkten verkauft. Es gibt verschiedene Arten, die sich untereinander kreuzen. Nach etwa sechs Monaten sind Tilapia Barsche geschlechtsreif. Die Weibchen legen je nach Größe zwischen 1500 bis 8000 Eier. Die Elterntiere betreiben Brutpflege und beschützen die Jungen im Maul bis der Dotter verbraucht ist und sie selbst Nahrung fressen. Tilapia Barsche leben in tropischen und subtropischen Gewässern, sind in Afrika und in Südamerika heimisch. Sie benötigen Wassertemperaturen zwischen 20 und 30 Grad. In Nordamerika und in Asien ist der Tilapia Barsch ein gerne gekaufter Speisefisch. In Deutschland findet man ihn noch selten auf der Speisekarte. Der Tilapia Buntbarsch ist ein wohlschmeckender Speisefisch und die Zucht in verschiedenen Ländern trägt dazu bei, der Überfischung der Meere und Flüsse entgegenzuwirken. Der Tilapia wird fast ausschließlich von Fischzüchtern verkauft, sehr oft stammt er aus Aquaponik - Fischzuchtanlagen. In asiatischen Ländern wird er in künstlichen Seen gehalten, die von natürlichen Flüssen gespeist werden. Viele Importe kommen aus China und Taiwan.

 

Stern  Die Nachfrage nach Fisch steigt

 

Die Weltbevölkerung wächst immer weiter und will sich auch ernähren. Hunger macht unzufrieden und bedeutet oft auch Krieg um die knappen Resourcen. Das hat direkte Auswirkungen auf unsere Umwelt und unser Leben. Die Weltmeere sind schon leergefischt und das wird sich vermutlich so schnell nicht ändern. Es gibt aber auch positive Nachrichten. Immer mehr sogenannte Aquakulturen und Aquaponic-Anlagen ermöglichen eine alternative Fischzucht. Dies kann auch eine Möglichkeit für den eigenen Lebensunterhalt bedeuten, denn man kann auch in kleinem Rahmen starten. Die in diesen Anlagen gehaltenen Fische kann man verkaufen, weiterverarbeiten oder auch selbst zubereiten und essen. Vom Selbstversorger bis zur industriellen Produktion ist fast alles möglich.

 

 

YouTube Video - Aquakultur 2014, Universität Rostock

 

Stern  Wie mit der Fischzucht beginnen?

 

Wer erfolgreich ein Aquarium betreiben kann oder einen Fischteich besitzt, der hat schon fast alle Voraussetzungen um erfolgreich Speisefische zu halten oder zu vermehren. Ideal ist ein eigenes Gelände mit Frischwasserzufuhr, einige Wassertanks aus GFK oder auch Beton, Kunststoffplanen und Netze gegen die Fischreiher, Pumpen, Filter und etwas Strom, um einen Wasserkreislauf in Gang zu halten. In kleinem Rahmen kann man Fischzucht auch in einem Gewächshaus betreiben oder in großen Aquarien, wobei dann die Selbstversorgung oder der Spaß an der Sache im Vordergrund stehen sollte. Wer wie in unserem Fall nach Brasilien auswandern will und sich dort eine kleine Existenz aufbauen möchte, der sollte sich einige Hektar Land kaufen und darauf achten, das es zumindest kleine Bäche auf dem Gelände gibt oder der Grundwasserpegel nicht allzu tief liegt. Dann kann man auch einen Brunnen bohren und dieses Wasser nutzen. Kombiniert man die Fischzucht mit der Pflanzenzucht, so nennt man dieses Verfahren Aquaponik - abgeleitet von Aquakultur und Hydroponik.

 

Stern  Aquakultur und Hydroponik

 

Hydroponisch angebaute Pflanzen wachsen ohne Erde mit einem Substrat aus Kies oder roten Lavakügelchen. Die Planzen werden durch Zugabe einer genau abgestimmten Nährlösung am Leben gehalten, die man dann immer wieder kaufen muß. Bei der Aquaponic sorgen die Ausscheidungen der Fische für die Nährlösung. Man erhält sie also kostenlos. Das darin enthaltene Nitrid, Nitrat und der Posphor sorgt für gutes Pflanzenwachstum. Gleichzeitig filtern und säubern die Pflanzen das Wasser, was dann wieder den Fischtanks zugeführt werden kann. Diese Aquaponk-Anlagen haben mit den alten ungefilterten Fischzuchtteichen mit ihrem belastetem Abwasser wenig gemeinsam. Ein Nachteil hat eine derartige Anlage allerdings. Man kann keine Medikamente zuführen, da diese das biologische System und damit auch den Pflanzenwuchs zerstören würden. Auch würde die chemische Schädlingsbekämpfung bei den Pflanzen den Tod der Speisefische in den Tanks bedeuten. Man ist also gezwungen biologisch zu arbeiten. Der Einsatz der Aquaponik ermöglicht eine etwa 20 prozentige Ertragssteigerung durch Einsparungen an Dünger und Nährlösungen.

 

Falls Sie weitere Fragen oder auch Interesse an der Fischzucht haben, dann dürfen Sie uns gerne kontaktieren. Sie möchten eine Aquaponic Anlage kaufen? Wir helfen gerne und stellen auch Kontakte zu brasilianischen Vereinen, Verbänden und Züchtern her. Wir kennen die dortigen Hersteller geeigneter Produkte für die Fischzucht und den Anlagenbau. Wir laden Sie ein zu informativen, touristischen Touren zu Fischzuchtanlagen und zu lehrreichen Angeltouren auf brasilianischen Flüssen und Seen. So kann man für Hobby oder Beruf Informationen austauschen und gleichzeitig Urlaub machen.

 

Stern  Kritik an der Fischzucht

 

Falsche Haltung in Zuchtteichen kann für die Natur negative Auswirkungen haben. Aus der Zuchtanlage ausgebrochene Tiere sorgen möglicherweise für  Veränderungen der heimischen Fischarten in den Flüssen derjenigen Länder, in denen der Tilapia nicht heimisch ist aber überleben kann. Dies gilt insbesondere für die asiatischen Länder China, Taiwan und Vietnam. Dort werden die Tilapia Barsche in Seen gehalten und bei starken Regenfällen und Überschwemmungen gelangen oft Tilapia Barsche in die Flüsse und Seen und stören das heimische Ökosystem nachhaltig. Das gilt allerdings nicht für Tilapia-Barsche aus Honduras, Brasilien oder Afrika: Die Fische sind hier heimisch, Zuchttiere werden in Zuchttanks gehalten und vermehrt, die mit Wasser aus Leitungen gefüllt werden. Ein Ausbrechen und eine unkontrollierte Vermehrung in Flüssen ist daher fast nicht möglich. Auch in Deutschland gibt es mittlerweile Zuchtbetriebe, die den Tilapia Barsch in Aquakultur und in geschlossenen Wassertanks aufziehen.

 

 

YouTube Video - Fischzucht an Land - künstliche Aufzucht statt Überfischung

 

Stern  Die Qualität der Tilapia Barsche

 

als Speisefisch wird selten kritisiert. Nachprüfungen und Studien haben ergeben, dass die Fische nicht mit Arzneimittelrückständen oder schädlichen Stoffen belastet sind. Der Tilapia Barsch ist ein sehr widerstandsfähiger Fisch gegen Krankheitserreger. Daher ist der Einsatz von Antibiotika und  Medikamenten fast nicht notwendig. Ein Tilapiafilet schmeckt mild. Das Fleisch ist weich und zerfällt nicht beim Braten oder Grillen. Tilapia Filets sind mager und zum Abnehmen hervorragend geeignet. Das Tilapiafleisch enthält viele Proteine, bis zu 1 mg Omega 3 Fettsäure und ungefähr 2,5 Mikrogramm Jod in 100 Gramm Filet. Tilapia Filets enthalten je 100 g nur 93 Kalorien, 19,5 g Eiweiß, 1 g Fett. Kohlenhydrate und Ballaststoffe sind gar nicht vorhanden.
Gut kaufen kann man die Tilapia-Filets tiefgekühlt. Achten Sie beim Kauf auf Tilapiabarsche aus Honduras, aus Brasilien oder aus deutschen Aquakulturen, wenn Sie umweltfreundlich und nachhaltig gezüchtete Fische kaufen wollen. Da der Tilapiabarsch fast nur aus Zuchtanlagen stammt, gibt es für diesen Fisch keine Saison. Man kann die Tilapiabarsche das ganze Jahr über kaufen. Eine Überfischung der Flüsse oder Meere findet bei dieser Fischart aus den genannten Gründen nicht statt.

 

Stern  Haltung und Zucht in Brasilien

 

Die Züchter in Minas Gerais haben sich im Tilapia - Zuchtverband organisiert. Durch den Austausch von Erfahrung, Wissen, der ständigen Verbesserung der Zuchtprozesse, sowie ein gemeinsamer Einkauf verbessern die Handels- und Produktionsbedingungen für die Tilapia-Fischzüchter im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais. Auch das Qualitätssiegel "Minas Tilapia" wurde entwickelt, um mehr Qualität und Sicherheit für die  Verbraucher bereitzustellen. Zunächst wurde der Verein von 30 Fischproduzenten mit einer Produktionskapazität von etwa 260 Tonnen Fisch pro Monat gegründet. Dieser Zusammenschluß bildete die Grundlage der Tilapiazucht in Brasilien. Nachdenm die heimischen Märkte erschlossen und beliefert wurden, begann man später auch Tilapia-Barsche nach Europa, Amerika und Asien zu exportieren. "Wir haben einen internationalen Käufermarkt, aber wir haben auch die Möglichkeiten, um diesen zu bedienen. Durch die Gründung des Vereins, der Schaffung der technischen Möglichkeiten, Lagerhallen und Kühlanlagen können wir jetzt flexibel auf die Exportanfragen reagieren", sagte Ronaldo Vieira Brandão, Inhaber von "Fisch-Tal Kultur Fish" in der Stadt Felixlândia. Seine Firma produziert monatlich 11 Tonnen Fisch.

 

Stern  Namhafte Tilapia Zuchtfarmen in Brasilien:

 

  • Aqua Malta
  • Fazenda Santa Isabel
  • Piscicultura Aquabel
  • Agua Santa Aquicultura
  • Bolsa do Peixe
  • Multi Gene Aquicultura
  • 8th Sea - Organische Tilapia Produkte
  • SÓ TILÁPIA - Tilapia und Tilapia Lederprodukte
  • Farm von Mauricio Gros in Morada Nova de Minas, Minas Gerais
  • Fazenda Paciencia
  • Yellow Green Tilapia
  • Ipiranga Sao Paulo

 

Stern  Verwendung

 

Alles am Tilapia Barsch ist nutzbar. Das Fisch-Filet ist natürlich das Hauptprodukt für den heimischen Markt, die Fische können aber sogar für die Lederproduktion und für Schuhe oder im Kunsthandwerk Verwendung finden. Eingeweide werden zu Tierfutter weiterverarbeitet. Die Gräten sind nicht hart und damit gibt es keine Erstickungsgefahr beim Fischverzehr wie bei den anderen einheimischen Speisefischen (Piau, Tampacu, Pacú, und andere), Das Tilapia-Filet hat eine weiße Farbe, ist fettarm und ohne starken Geruch. Der Fischkonsum in Minas Gerais ist noch steigerungsfähig. Er beträgt nur etwa 4 Pfund pro Person und Jahr. Davon entfallen etwa 40 Prozent auf die Tilapia-Barsche.

Mit 150.- bis 300.- Euro kann man erste Tilapia-Erfahrungen sammeln, einfach ein Aquarium kaufen, eine Pumpe dazu und noch ein etwas größerer Plastiktank oder ein kleiner Gartenteich und schon kann man mit der eigenen Fischzucht starten. - Statt Koi- und Goldfischteich im Garten beginnt man jetzt mit der eigenen Tilapia-Zucht.