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Chilis anbauen

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Stern  Chili, Peperoni und Co. selbst pflanzen

 

Aussaat ist Januar bis März, je nach Art. Chilis, Peperonis und auch die Paprikas lieben Wärme – die Anzucht sollte also in der warmen Stube oder im beheizten Gewächshaus beginnen. Bauen Sie sich für die Fensterbank aus zwei Plastikschalen, von denen die obere Schale transparent sein muss, ein Minigewächshaus oder kaufen Sie sich im Gartenfachbetrieb ein kleines Anzuchtgewächshaus

Chili und Co. lieben nicht nur Wärme sondern auch viel Licht. Man kann Schalen aus der Gemüse- oder der Fleischabteilung der Lebensmitteldiscounter verwenden. Man sollte diese aber reinigen und am besten desinfizieren. Bohren Sie auch einige kleine Löcher in die obere Plastikschale damit ein Luftaustausch stattfinden kann – eventuell auch unten, damit sich keine Staunässe bildet. Das hängt natürlich von Ihrem Gießverhalten ab, ob die unteren Löcher gebraucht werden oder nicht. Die Chili-Samen müssen feucht gehalten werden, aber nicht nass. Die Keimtemperatur liegt bei etwa 22 bis 32 Grad Celsius – abhängig von der Sorte.

Kaufen Sie eine gute Blumentopferde mit wenig Dünger. Pflanzen Sie je einen Chili-Samen in kleine Töpfchen mit 5 bis 8 cm Durchmesser – kleine Joghurtbecher oder Eierkartons aus Plastik tun es auch. Dann zerstört man beim späteren Umpflanzen keine kleinen Pflänzchen und auch das Pikieren entfällt. Die Chili- oder Peperoni-Samen keimen nach ein bis drei Wochen, je nach Wärme und benötigen dann viel Licht. Wenn die Pflanzen dünne wackelige Stängel bilden, dann stehen die Chili-Pflanzen zu dunkel. Kaufen Sie eine Pflanzenleuchte und lassen sie diese 12 bis 14 Stunden lang brennen. Du willst dir deine eigenen Chilis züchten? Chili-Shop24.de hat alles was du dafür brauchst!

 

Stern  Chilis für das Fenster

 

Alle Chilis kann man natürlich schon ab Januar im Blumenfenster keimen lassen. Es gibt aber auch sehr dekorative und kleinwüchsige Chilis, die sich auch optisch ansprechend auf der Fensterbank zeigen. Ihre Gäste werden diese schöne "Blume" nicht kennen und neugieriges Staunen und Nachfragen ist sicher. Einen besonders bunten Vertreter der Gattung Chili möchte ich Ihnen hier vorstellen, die Confetti Chili

 

Stern  Künstliche Beleuchtung

 

Wer im Februar beginnt seine Chilisamen zu pflanzen, der sollte auch an eine gute Beleuchtung denken. Normale Lampen reichen aber für das Pflanzenwachstum nicht. Damit Pflanzen organische Verbindungen bilden können sind Wellenlängen von 400 bis 700 Nanometer nötig. Das menschliche Auge sieht diesen Wellenlängenbereich von etwa 380 nm als violett und 780 nm als rot. Die Gartenfachbetriebe bieten spezielle Lampen an in Form von einzelnen Birnen für Lampen, Leuchtstoffröhren oder LED-Panels. LED-Lampen sind natürlich stromsparend und deshalb auch die beste Wahl. Allerdings muss hier besonders auf die benötigte Lichtstärke geachtet werden. Leuchtstoffröhren oder LED-Panels erhitzen sich nicht stark. Man kann diese Lampen deshalb relativ niedrig über den Pflanzen anbringen damit die Lichtintensität für die Pflanzen größer ist. Ein idealer Abstand sind 20 cm von den Blattspitzen bis zu der Lampe. Bei Hitze erzeugenden Birnen sollte ein größerer Abstand gewählt werden damit die Pflanzen nicht verbrennen. Wenn die Pflanzen in die Höhe wachsen, muss natürlich die Beleuchtung ebenso in der Höhe angepasst werden. Professionelle Wachstumslampen sind höhenverstellbar.

 

Stern  Umtopfen

 

Wenn die Stecklinge die ersten richtigen Blätter zeigen, dann sollten sie in größere, etwa 8 bis 12 cm große Töpfe gepflanzt werden. Gehen Sie dabei vorsichtig zu Werke und beschädigen Sie keine Pflanzen und auch keine Wurzeln. Drücken Sie den Rand der kleinen Töpfe oder Joghurtbecher ein wenig, damit sich die Erde vom Topf löst. Befüllen Sie die größeren Blumentöpfe mit Erde und drücken sie mit einem leeren kleineren Topf ein Loch in die Erde. Ziehen Sie die Stecklinge nun zusammen mit der Erde aus den kleinen Töpfen heraus und pflanzen diese mitsamt ihrer an den Wurzeln hängenden Erde in das von Ihnen gemachte Loch im großen Topf. Füllen Sie nun, falls nötig, noch Erde auf und gießen Sie die Pflanzen vorsichtig.

 

Stern  Düngen

 

Wenn die Chili- oder Peperoni-Pflanzen zu wachsen beginnen, etwa nach der Bildung von 6 bis 8 Blättern, können Sie die Pflanzen düngen. Verwenden Sie einen für Paprika, Peperoni oder Chili geeigneten Dünger. Mehrmals wenig düngen ist besser als einmal zu viel. Eine zu schwache Düngerlösung schädigt die zarten Pflanzen nicht, eine zu starke Lösung verbrennt die Wurzeln und die Pflanze stirbt. Chilis oder Peperonis, die in Töpfen gehalten werden, gedeihen mit einem Tomatendünger recht gut. Einige Chilizüchter schwören auch auf Wurmdünger.

 

Stern  Chilis im Garten kultivieren

 

Wenn die Tage frostfrei werden, dann können die Chilipflanzen auch im Freiland oder auf dem Balkon kultiviert werden. Pflanzen Sie diese dann nochmals in größere Pflanzbehälter mit mindestens 10 Liter Fassungsvermögen um. Gehen Sie dabei genau so vor, wie oben erklärt. Bei den Pflanzbehältern ist es wichtig, dass überschüssiges Wasser ablaufen kann. Staunässe lieben die Chilis oder Peperonis gar nicht. Um die Pflanze herum kann man Mulch ausbringen, um die Verdunstung von Wasser zu verringern.

 

Stern  Die Blüte der Chili-, Paprika- und Peperonipflanzen

 

Die Blüten der Chilis und Peperonis sind etwa 1cm groß und unscheinbar, meist weiß gefärbt. Interessant ist es, dass Früchte und Blüten in allen Reifestadien an der Pflanze wachsen. Wachsen die Pflanzen im Freiland, dann muss man sich um die Bestäubung keine Gedanken machen. Im Gewächshaus oder in der Wohnung sollte man die Chili-Blüten aber mit kleinen Pinseln sortenrein bestäuben, sonst gibt es nur wenige Früchte.

 

Stern  Die Chili-Ernte

 

Ernten kann man die Chilis oder Peperonis, wenn diese ihre typische Reifefarbe zeigen. Einige Arten kann man auch unreif essen – lesen Sie dazu aber die Beschreibungen auf den Samentüten. Es kann sein dass Sie die Pflanzen kurz vor dem Winter nochmals in das Haus oder den beheizten Wintergarten zurückstellen müssen damit diese vollends ausreifen können. Das hängt von der von Ihnen gepflanzten Sorte und dem Pflanzzeitpunkt ab. Den Schärfegrad der Chilis kann der Gärtner in gewissen Grenzen sogar selbst beeinflussen. Wenn es den Pflanzen gut geht, also immer die richtige Wassermenge vorhanden ist, dann bilden die Chili- oder Peperonisorten wenig Capsaicin und Dihydrocapsaicin und sind damit relativ mild. Haben die Pflanzen aber bei der Fruchtbildung etwas Stress durch zu viel oder zu wenig Wasser, dann wird zusätzliches Capsaicin und Dihydrocapsaicin gebildet und die Chilis werden damit schärfer. Deswegen kann es vorkommen, dass innerhalb der gleichen Chili-Sorte unterschiedlich scharfe Schoten gebildet werden. Wenn die Chilis zu scharf sind, dann kann man die Kerne entfernen und die Chilis wässern. Das entzieht den Chilis etwas Schärfe.

 

 

YouTube Video - Pimentas entenda melhor

 

Stern  Chilipflanzen überwintern

 

Bei Temperaturen unter 12 Grad sollte man die Pflanzen nicht mehr gießen und überwintern, wenn man diese erhalten möchte oder ihre Erntezeit noch nicht gekommen ist. Wenn Sie möchten, dann können Sie auch die ein oder andere schöne Pflanze als Zierpflanze im Wintergarten oder im Haus erhalten. Dazu sollte die Erde im Topf trocken sein. Chilis und Peperonis sind mehrjährig und können im nächsten Jahr wieder ins Freie verbracht werden. Das ist aber nicht unbedingt nötig, da junge Pflanzen innerhalb eines Jahres normalerweise schnell wachsen und einen guten Ertrag geben. Wichtig im Winter ist eine gute Beleuchtung der Cili- oder Peperoni-Pflanzen und Temperaturen von ungefähr 20 Grad Celsius. Gießen Sie die Pflanze im Winter nur wenig und düngen Sie die Chilis gar nicht.

 

Stern  Capsicum Pubescens - Wintergarten oder Gewächshaus?

 

Diese auch "Rocoto" genannten Chilis stammen ursprünglich aus Bolivien und Peru und wurden von den dort lebenden Inkas angebaut. Sie eignen sich besonders gut für deutsche Wintergärten oder Gewächshäuser weil die leicht haarigen Pflanzen das kühlere Klima der Anden und sogar für einige Tage Temperaturen bis zu –5 °C vertragen. Die "Rocoto" Chilis können über 200 cm hoch wachsen und bilden einen bis zu 20 cm dicken Stamm, falls sie in ein entsprechend großes Gefäß gepflanzt wurden. Sie werden wegen ihrer Höhe und Verästelung der Zweige auch Baum-Chili genannt. Diese Chilis sind pflegeleicht, mehrjährig und es kann viele Jahre lang geerntet werden.

Mittlerweile sind sie in den Hochlagen von ganz Lateinamerika verbreitet und können im Gegensatz zu anderen Chili-Arten die tropische Hitze im Tiefland nicht überleben. Capsicum Pubescens Chilis umfassen alle Arten namens Rocoto und Manzano. Die Schoten sind saftig und dick wie eine Paprika und können faustgroß werden. Der Schärfegrad entspricht etwa 100.000 Scoville. Diese Chili kann nicht mit anderen Chili-Typen gekreuzt werden außer mit anderen Pubescens Chilis. Die Samen sind nicht weiß, wie bei anderen Chiliarten oder Paprikas, sondern tiefschwarz. Die lilafarbenen Blüten dieser Chilis unterscheiden sich ebenfalls von den sonst weißen Blüten der anderen Chilis. Es gibt rote "Rojo", gelbe "Canario" und orangefarbene Rocoto-Arten. Die Frucht kann rundlich "Manzano" bis birnenförmig "Peron" sein.

 

Stern  Schädlinge

 

Blattläuse und kleine weiße Fliegen - Schneiden Sie trockene und abgestorbene Äste ab und spritzen Sie die Pflanze mit einem schnell abbaubaren Schädlingsgift. Wenn Sie die Schädlinge nicht mit Chemikalien bekämpfen möchten, dann sprühen sie die Schädlinge mit einem feinen Wassernebel (Sprühflasche) von den Pflanzen ab. Das müssen Sie natürlich sorgfältig erledigen und die Pflanze ständig auf erneuten Schädlingsbefall kontrollieren. Bei Bedarf wiederholen Sie diese Prozedur nach einigen Tagen oder Wochen nochmals, solange bis der Schädlingsbefall nachlässt.

 

Stern  Wie werden Chilis noch schärfer?

 

Damit selbst gepflanzte Chilis noch schärfer werden, kann man einige Maßnahmen ergreifen. Natürlich ist die gepflanzte Chilisorte entscheidend für den Schärfegrad der Schoten. Die Schärfe der Chilis wird aber auch vom Reifegrad bei der Ernte bestimmt, von den im Boden vorhandenen Nährstoffen und von der Sonne. Reife Chilis sind schärfer als unreife. Werden Chilis überreif, dann sinkt der Schärfegrad wieder. Es ist also wichtig, den richtigen Erntezeitpunkt nicht zu verpassen. Die Samen enthalten den größten Schärfeanteil. Der Gärtner kann aber zusätzlich einige Maßnahmen ergreifen, die die Chilis noch schärfer machen. Chilis produzieren mehr scharfmachendes Capsaicin wenn die Pflanzen Stress haben. Zu viel oder zu wenig Wasser kann diesen Stress auslösen.

  • Wenig Feuchtigkeit: Gießen Sie kurz vor der Ernte die Chilipflanzen erst, wenn die Blätter welk werden und anfangen herabzuhängen. Ein Nachteil hat diese Methode allerdings - weniger Aroma in den Chilis und geringere Erträge bei der Ernte.
  • Viel Feuchtigkeit: Chilipflanzen bilden mehr Capsaicin als Abwehr von Schimmelpilzen. Ein Schimmelpilz-Befall kommt in feuchten Gegenden häufig vor. Viel Wasser sorgt für mehr Samenwachstum und damit zu mehr Capsaicin. Die besonders scharfen Sorten der Capsicum chinense stammen aus dem Amazonasbecken mitten aus dem immer feuchten Regenwald. Allerdings dürfen die Chiliwurzeln keine Staunässe haben. Bei nassen Böden sterben die Chilis und Peperonis sehr schnell.
  • Dünger: Wurmdünger sorgt für gutes Wachstum und eine gute Ernte. Die Chilis bilden noch mehr Capsaicin. Wurmdünger ist in Deutschland in Fachbetrieben erhältlich.
  • Sorten mischen: Pflanzen Sie wenige aber schärfere Chili-Sorten in der Nähe ihrer Chilipflanzen. Das regt die weniger scharfen Sorten an auch mehr Capsaicin zu bilden.
  • Gras: Chilifrüchte vom Feld mit mehr Grasanteil bilden mehr Capsaicin.

 

 

YouTube Video - Die schärfste Chili der Welt | Galileo

 

 

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