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Aquakultursysteme

Tiere und Pflanzen » Aguacultura Brasil » Aquakultursysteme

  • Neandertaler - ausgestorben
    Neandertaler - ausgestorben
  • Fischtrawler
    Fischtrawler

Stern  Beim Fischfang handeln wir wie die Neandertaler

 

In der Altsteinzeit lebten Menschen überwiegend von der Jagd. Vor etwa 10.000 Jahren entdeckte die Menschheit, dass Nahrungspflanzen auf Feldern angebaut werden können. Es gelang wild lebende Tiere zu zähmen und man konnte wilde Tiere als Haustiere halten. Die Versorgung mit Nahrung war ab da nicht mehr nur vom Jagderfolg abhängig. Die Menschen, die Jahrtausende als Jäger und Sammler lebten, wurden nun sesshaft. Ein Fortschritt, der bis in unsere heutige Zeit reicht!

Interessanterweise hat diese Entwicklung beim Fischfang bis heute nicht in ausreichendem Maße stattgefunden, jedenfalls nicht in Europa. Wir handeln beim Fischfang noch so, wie die ausgestorbenen Neandertaler vor 10.000 Jahren. Wir jagen dem Fisch zwar mit modernen Fangflotten auf dem Meer hinterher, aber wir fangen die Meere leer bis nichts mehr da ist und zerstören dabei noch mit Schleppnetzen alles weitere, was am Meeresboden lebt und wächst. Schalentiere, Muscheln, Korallen, Schwämme, Seetang, alles wird zerstört. Das ist in etwa so, als ob man die Tiere im Wald fangen wollte, indem man die Wälder abholzt. Jedes Jahr wird eine Fläche am Meeresboden von mehr als 15 Millionen Quadratkilometern auf diese Weise vernichtet bis nichts mehr wächst. 90% der Fischbestände sind gefährdet, ein  Drittel akut. Die Überfischung hat Folgen für die marinen Ökosysteme und eine wichtige Nahrungsquelle wird in absehbarer Zeit versiegen. Deswegen verlangt die europäische Fischereipolitik, das der Beifang in das Meer zurück geworfen werden muss. Das Dumme ist nur, dass dieser Beifang schon durch die Netze verletzt oder tot ist. Deswegen wird er von Möven und Raubfischen gefressen, die den Fischtrawlern folgen. Im Grunde könnten auch Menschen den Beifang essen, da ja doch fast keiner dieser Fische überlebt. Die Fangquote der EU muss eingehalten werden. Die Arbeiter auf dem Fischtrawler trifft keine Schuld aber der Raubbau an der Natur sollte endlich aufhören.

 

 

YouTube Video - The world largest pelagic trawler

 

Stern  Gesund wie ein Fisch im Wasser

 

...wollen wir sein und Fisch zu essen ist ebenfalls gesund. Das bestätigt heute jeder Arzt und Ernährungswissenschaftler. Aber viele Fische, vor allem die Fische aus dem Meer, sind schon mit Giften belastet. Leider gibt es auch nicht genug Fisch für alle Menschen — die Fischbestände im Meer sind überfischt. Um der Überfischung entgegen zu wirken, ist eine intensive Fischzucht notwendig. Es ist doch so einfach Fische zu züchten, genauso, wie wir das auch mit anderen Nutztieren tun. "Der moderne Homo sapiens sollte sich endlich auch beim Fisch vom Jäger zum sesshaften Ackerbauer und Viehzüchter weiterentwickeln" und nicht nur eine Spur der Verwüstung im Meer hinterlassen. Wie wir alle sehen können, hat die europäische Fischereipolitik versagt. Wir haben das Wissen, wie es besser geht! Neuartige Aquakultursysteme wurden entwickelt. Leider wird immer noch zu wenig getan in der Fischereipolitik.

 

 

YouTube Video - Planet Ocean - the film by Yann Arthus-Bertrand & Michael Pitiot

 

Stern  Sind wir noch zu retten?

 

Die Religion und der Glaube werden uns vermutlich nicht vor dem Untergang retten. Wenn doch, dann wird es eine Macht sein, die in der Lage ist, alle Menschen zu ihrem Wohl zu zwingen. Ob das dann angenehm für die Menschheit ist, bleibt noch eine offene Frage. Wir sollten jetzt nicht auf die Verheißungen der heiligen Bücher des Himmels warten, nur um selbst abwartend nichts zu tun. Nur dein Verstand kann dir dabei helfen dich vorausschauend auf diese Zukunft einzustellen. Handele entsprechend. Wir müssen nicht den Glauben an die himmlischen Mächte aufgeben. Aber wir sollten alles dafür tun, das der Planet lebenswert bleibt. Umweltkatastrophen, Krieg, Hunger, Flucht und Elend werden nicht von Göttern gemacht. Sie werden von Menschen verursacht und nur Menschen können die eigenen Probleme lösen.

Warum sollte eine himmlische Macht die Täter vor den Auswirkungen ihrer eigenen Taten erretten? Würdest du jemanden retten, der den eigenen Planeten und viele Leben zerstört?

 

 

Stern  Wie kann man die Meere schützen?

 

  • Reduziere den Energieverbrauch. Das verringert die Auswirkungen des Klimawandels auf den Ozean. Fahre weniger mit dem Auto und reduziere den Energieverbrauch zu Hause. Beginne mit ein paar kleinen Dingen:  benutze LED-Lampen zur Beleuchtung, nimm die Treppe und nicht den Aufzug und achte auf den Stromverbrauch. Wer Solarzellen oder Solarthermie zur Stromgewinnung nutzt, handelt verantwortungsvoll. Auch kleine Projekte helfen den CO² Ausstoss zu verringern.
  • Kaufe nur nachhaltiges "Seafood" und keine überfischte Arten. Globale Fischpopulationen verlieren schnell aufgrund der Nachfrage ihren Lebensraum, der durch nicht nachhaltige Fangmethoden vernichtet wird. Der eigene Einkauf trägt zur Nachfrage nach überfischten Arten bei. So kann man wenigstens die eigene Nachfrage steuern.
  • Verwende weniger Plastikprodukte. Kunststoffe, die am Ende im Ozean als Abfall landen, zerstören den Lebensraum und töten jedes Jahr viele Meerestiere. Werfe Plastikmüll nicht achtlos weg, sondern achte darauf, den Müll richtig zu entsorgen. Benutze keine Plastiktüten sondern die eigene wiederverwendbare Tasche beim Einkaufen.
  • Achte auf den Meerestrand. Ob Tauchen, Surfen, oder am Strand entspannen, schütze das Meer. Fange oder töte keine Wildtiere oder entferne nicht Felsen und Korallen als Mitbringsel. Nimm deinen Strandabfall mit und entsorge ihn im Abfalleimer.
  • Augen auf beim Souvenir-Kauf - Vermeide den Kauf von Korallen - Schmuck, Schildpatt-Haar-Accessoires aus Schildkrötenpanzern und Hai-Produkten.
  • Sei ein Ozean-freundlicher Haustierbesitzer. Lese die Beschreibungen der Tiernahrung und der Produkte für das Haustier. Meeresfrüchte für den Hund müssen nicht sein. Entsorge alte Katzenstreu nicht im WC. Das ist schädlich für die Wasserlebewesen, da Katzenkot Krankheitserreger enthalten kann. Entsorge deine Wassertiere und alle Aquarienfische nie ins Meer oder andere Gewässer. Das kann die bestehenden Ökosystem aus dem Gleichgewicht bringen. Alle Abwässer werden in Flüsse geleitet und Flüsse fließen üblicherweise in das Meer.
  • Unterstütze Organisationen, die den Ozean schützen. Viele Institute und Organisationen kämpfen um das Meer und wollen Lebensräume und Meerestiere schützen. Du kannst dich finanziell beteiligen, auch durch Freiwilligenarbeit oder Lobbyarbeit. Wenn du in der Nähe der Küste lebst, beteilige dich bei dort arbeitenden Organisationen.
  • Ändere deine Lebensweise. Kaufe und esse nur Produkte von Meerestieren in Restaurants und Lebensmittelgeschäften, die nachhaltig gefischt wurden.
  • Benutze das Meer verantwortlich. Beim Bootfahren, Kajakfahren und andere Freizeitaktivitäten auf dem Meer wirf nichts über Bord und erkundige dich über die dort lebenden Meerestiere. Achte auf geschützte Gebiete. Mache niemals eine Kreuzfahrt. Kreuzfahrtschiffe fahren mit giftigem Schweröl. Ein Luxusliner stößt bei gleicher Fahrtstrecke so viele Schadstoffe aus wie fünf Millionen Autos.
  • Informiere dich über Ozeane und Krustentiere. Das Leben kam aus dem Meer. Je mehr du über dieses lebenswichtige System lernst, desto mehr willst du es schützen. Teile dieses Wissen, um andere zu lehren und zu inspirieren.

 

 

Vimeo Video - Fernando de Noronha

 

Stern  Was bringt die Zukunft?

 

Die Ressourcen der Meere, der Seen und Flüsse sind noch nicht erschöpft und können sich wieder erholen. Allerdings muss radikal umgedacht werden. Die Nachfrage nach Fisch steigt immer weiter an. Die Lösung kann aber nicht eine noch größere Fischereiflotte sein. Die nun folgenden Beispiele zeigen, dass es neue Wege gibt, um die heutigen Probleme beim Fischfang zu lösen. Die Meeresfrüchte und Süßwasserfische müssen mit Aquakultursystemen nachhaltig produziert werden, nicht nur im Meer sondern auch an Land. Der Fischfang mit Trawlern sollte beendet werden.

Stand: 23.03.2017