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Die Amazonen

Tiere und Pflanzen » Die Amazonen

  • Gelbnackenamazone
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    Blaustirnamazonen

Die unterschiedlichen Arten der Amazonenpapageien erreichen eine Größe von 25 Zentimeter bis zu 45 Zentimeter. Amazonen leben vor allem in Süd- und Mittelamerika, in Mexiko, auf den Karibikinseln, in Uruguay und in Argentinien. Viele Amazonen-Papageien sind vom Aussterben bedroht, weil ihre Wälder gerodet oder vom Menschen ausgebeutet werden. Die entstandenen Siedlungen und Städte zerteilen die Lebensräume der Vögel zusätzlich und erschweren deren Nahrungsaufnahme und Fortpflanzung. Teilweise werden die Papageien sogar als Schädlinge angesehen und entsprechend von den Plantagen vertrieben. Einige Arten sind in ihren Beständen derart dezimiert, dass Naturkatastrophen deren Aussterben bewirken können. Der Hurrikan Hugo zerstörte 1989 die Nordostküste von Puerto Rico und richtete schlimme Verwüstungen an. Nach dem Sturm lebten nur noch 23 Individuen der davor schon seltenen Puerto-Rico-Amazone. 2006 zählte man nur 44 Puerto-Rico-Amazonen. Die Puerto-Rico-Amazonen sind heute die seltensten Papageien der Erde. Die Bewohner von Puerto Rico haben 2012 die Erforschung und Untersuchung der Gene dieser Papageien-Art bezahlt, da diese vom Aussterben akut bedroht ist.

Fast alle Amazonen-Papageienarten sind sehr verspielt und imitieren gerne Geräusche, sogar die menschliche Sprache. Auch aus diesem Grund werden neben dem Graupapagei in Europa und in Nordamerika vor allem die Amazonen als Zierpapageien in Volieren oder Käfigen gehalten. Für eine artgerechte Haltung benötigt man große Volieren, in denen die Vögel auch fliegen können. Eine paarweise, besser noch gruppenweise Haltung ist wichtig für diese sehr sozialen und geselligen Papageien. Wenn man den Vögeln Nistgelegenheiten bietet und es ermöglicht, dass die Paare sich von den übrigen Papageien zur Brutpflege absondern können, dann kann dies zur Arterhaltung beitragen.

 

 

Stern  Vorsicht bei der Fütterung von Papageien.

 

Bei der Fütterung ihrer Lieblinge ist darauf zu achten, dass Avocados, Schokolade und Alkohol giftig für Papageien sind und die Vögel fast immer daran sterben. Das beispielsweise in der Schokolade enthaltene Theobromin führt zu Blutungen innerhalb des Atmungstrakts und zum Herzstillstand. Bei den Avocados ist es das Persin, das nach 12 bis 29 Stunden zum Tod führt. Es gibt keine Medikamente oder Gegenmittel. Alkohol führt bei Papageien zu Leberproblemen, erhöhtem Blutdruck, Herzattacken und Schlaganfällen.

 

 

Stern  Die Blaustirnamazone

 

Die Blaustirnamazonen (Amazona aestiva), auch Rotbug-, Gelbbug- oder Gelbflügelamazonen genannt, leben in den Wäldern, Savannen und Palmenhainen im östlichen Brasilien, im Pantanal, in Paraguay, in Nordargentinien und Ost- und Nord-Bolivien. Eine kleine wilde Population von etwa 50 Tieren lebt sogar in den Parkanlagen in Stuttgart/Deutschland. 1984 ist dort der erste Papagei aus einer Voliere entflogen. Pfleger und Praktikanten der Wilhelma sollen dann kurze Zeit später ein Papageien-Weibchen gekauft und freigelassen haben. Mittlerweile hat sich in Cannstatt ein kleiner Bestand von Papageien aus wild lebenden Gelbkopf- und Blaustirnamazonen gebildet.

Die Blaustirnamazonen bauen Nester in Baumhöhlen. Das Weibchen legt drei bis fünf ovale, weiße Eier, rund 38 x 30 mm groß. Das Weibchen bebrütet die Eier für etwa 27 Tage. Die Jungpapageien verlassen das Nest etwa 60 Tage nach dem Schlüpfen.

Die Blaustirnamazone ist als Haustier in weiten Teilen der Welt beliebt. Die Papageien imitieren die menschliche Sprache und auch andere Geräusche. Die Vögel sind sehr intelligent. Diese Amazonen scheinen auch eine Vorliebe für Gesang zu haben. Die Amazonen-Papageien erfordern viel Interaktion und Aufmerksamkeit. Mit geeignetem Spielzeug können sich die Vögel für mehrere Stunden beschäftigen. Die Tiere benötigen deswegen auch viel Spielzeug und genügend Kletterraum. Die Männchen können in der Paarungszeit aggressiv werden, auch gegenüber den Vogelhaltern.

 

 

YouTube Video - Wilde Papageien in Stuttgart

 

Stern  Die Rotscheitelamazone

 

Die Rotscheitelamazone oder auch Granada-Amazone (Amazona rhodocorytha) genannt, ist eine brasilianische Papageienart, die in den Küstengebieten Brasiliens von Alagoas bis Rio de Janeiro lebt. Das Gefieder der etwa 35 Zentimeter großen Amazonen ist grün. Die Stirn und der Scheitel dieser Papageienart sind rot, die Kopfseiten sind gelblich bis hellblau gefärbt. Die Art existiert als eine sehr kleine Population von lediglich etwa 1000 bis 2500 Tieren. Dies entspricht in etwa 660 bis 1600 fortpflanzungsfähigen Papageien. Man erwartet einen schnellen und anhaltenden Rückgang dieser Papageien-Spezies wegen der Fragmentierung und Zerstörung des Lebensraumes der Vögel durch menschliche Siedlungen und der Abholzung von Wäldern und deren Umwandlung in Plantagen und Weideland. Der illegale Handel ist eine weitere Bedrohung für die Spezies.

 

Stern  Die Weißstirnamazone

 

Die Weißstirnamazonen (Amazona albifrons) auch als Weißstirn-Papagei bekannt, sind eine mittelamerikanischen Papageienart. Die Lebensdauer beträgt in der Regel etwa 40 Jahre. Mit ihren etwa 25 cm Körpergröße ist die Weißstirnamazone die kleinste der Amazonas-Papageien. Die weißen Federn auf der Stirn des Vogels variieren von Individuum zu Individuum. Diese Amazonen-Papageien besitzen ein vorwiegend grünes Gefieder mit einigen blauen Einfärbungen auf den Flügeln. Die Amazonen sind um die Augen leuchtend rot gefärbt, bei manchen Vögeln fast wie eine Brille. Männchen und Weibchen können leicht durch das äußere Erscheinungsbild unterschieden werden. Die Männchen haben leuchtend rote Federn auf ihren "Schultern", während Weibchen grüne "Schultern" haben. Jungtiere zeigen eine hellgraue Iris und weniger Rot auf ihrem Kopf und der weiße Federanteil ist mit kleineren gelblichen Federn ersetzt.

Die Unterarten der Weißstirnamazonen besitzen nur geringe Unterschiede in Färbung und Größe. Diese Papageien leben in Zentralamerika und Mexiko, im Südwesten von Guatemala und im Nordwesten von Costa Rica. Eine kleine wilde Population hat man auch in Südkalifornien entdeckt. Weißstirnamazonen leben in den Regenwäldern und in trockeneren Gebieten, wie den Kaktus-Savannen. Die Weißstirnamazonen bauen ihre Nester in Baumhöhlen. Die Brutzeit beginnt im Frühling, also im Februar auf der Südhalbkugel und endet etwa Juni bis Juli. Die Weibchen legen drei bis vier weiße Eier. Die Eier werden für etwa 26 Tage bebrütet. Die Jungtiere verlassen das Nest im Alter von etwa 60 Tagen. Weißstirnamazonen sind im Gegensatz zu den meisten anderen Amazonen relativ ruhige Vögel. Die Papageien können aber bei Stress sehr laut schreien.

 

Stern  Die Gelbnackenamazone und die Gelbkopfamazone

 

Die Gelbnackenamazone (Amazona auropalliata) lebt in Mittelamerika, im Süden Mexiko, in Costa Rica,in Honduras und Nicaragua. Gelbnackenamazonen werden bis zu 38 Zentimetern groß. Die Papageien sind vorwiegend grün gefärbt mit Ausnahme des gelben Nackens. Die dem Namen nach ähnlichen Gelbkopfamazonen leben dagegen vorwiegend in Mexiko und überleben auch die dort etwas kälteren Winter.

 

Stern  Die Venezuela-Amazone

 

Das Verbreitungsgebiet der Venezuela-Amazone (Amazona amazonica) ist Kolumbien, Venezuela, Guyana und Brasilien. Vor allem in den Bundesstaaten Rio de Janeiro, São Paulo und Paraná kann man diese Amazonenart finden.Die Venezuela-Amazone lebt in Wäldern, Feuchtgebieten und savannenartige Flächen bis in eine Höhe von 650 m. Die Tiere werden bis zu 34 cm groß, Kopf und Stirn sind blau, grün oder gelb gefärbt. Der Papagei hat orangene Federn in den Flügeln und am Schwanz, die nur im Flug zu sehen sind.

 

Stern  Die Prachtamazone

 

Die Prachtamazone (Amazona pretrei) lebt im Südosten Brasiliens in Rio Grande do Sul. Die Prachtamazone ernährt sich fast ausschließlich von Samen der brasilianische Araukarien, auch Brasilkiefern (Araucaria angustifolia) genannt. In Brasilien nennt man die Bäume "pinheiro-do-Paraná". Die Brasilianische Araukarie bildet zusammenhängende Wälder und wächst im Süden der "Atlantischen Regenwälder" in Brasilien und den angrenzenden Ländern. Diese Wälder haben aber eine holzwirtschaftliche Bedeutung, werden gefällt und sind deshalb nur noch in Restbeständen erhalten. Die brasilianische Regierung hat auf die Bedrohung der Prachtamazone durch das Ausbeuten der Wälder reagiert. Die Schutzmaßnahmen sind wahrscheinlich erfolgreich, denn der Bestand der Prachtamazonen hat sich von 8500 Prachtamazonen-Papageien auf etwa 16.000 Vögel erhöht.

 

Stern  Die Gelbbauchamazonen

 

Gelbbauchamazonen (Alipiopsitta xanthops), auch Goldbauchamazonen genannt, leben in der brasilianischen Cerrado, den Baumsavannen und trockenen Gebieten des Bundesstaates Minas Gerais, auch in den Bundesstaaten Maranhão, Piauí, Tocantins, Bahia, Goiás, Distrito Federal, Mato Grosso, Mato Grosso do Sul und São Paulo.

Die ganzjährig zur Verfügung stehenden Früchte der Mauritia-Palme (Mauritia flexuosa) bilden einen wesentlichen Teil der Nahrung. Gelbbauchamazonen fressen aber auch Früchte und Samen von Mangos, Granatäpfeln und unreifen Guaven.

 

Stern  Die Rotschwanzamazone

 

Die Rotschwanzamazonen (Amazona brasiliensis) sind Papageien aus der Psittacidaefamilie. Die Vögel leben in den Küstenregionen des Atlantiks und den vorgelagerten Inseln, in den südöstlichen brasilianischen Bundesstaaten São Paulo und Paraná. Viele Rotschwanzamazonen leben in den Mangroven und Küstenwäldern auf den Inseln, fliegen aber zur Nahrungsaufnahme zum Festland. Diese Papageienart wird bis zu 36 cm groß und wiegt etwa 425 g. Rotschwanzamazonen waren durch den Verlust ihres Lebensraumes und durch Wildvogelhandel vom Aussterben bedroht. Die Bestände haben sich aber in neuester zeit von etwa 2000 auf 6600 Individuen erholt.

Wie der Name "Rotschwanzamazone" schon sagt, haben diese Papageien ein breites rotes Band auf der Schwanzunterseite. Darüber hinaus hat der Schwanz eine breite gelbe Spitze, und die äußeren Schwanzfedern sind dunkel violett bis blau gefärbt. Das restliche Gefieder ist grün, die Kehle und Wangen sind lila-blau. Die Vögel bauen Nester in den Höhlen von hohen Bäumen und Palmen. Die Brutzeit dauert von September bis Februar, die Papageien legen drei oder vier Eier in der Baumhöhle. Die Inkubationszeit beträgt 27 bis 28 Tage und die Nestlingszeit beträgt 50 bis 55 Tage. Rotschwanzamazonen fressen Früchte, Samen, Blüten, Nektar und in seltenen Fällen auch Insekten.

 

Stern  Die Müller-Amazone

 

Die Müller-Amazone (Amazona farinosa) lebt in Mexiko, in Panama, in Bolivien, im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso und Para und auch im Osten Brasiliens. Die Müller-Amazone ist einer der größten Papageien der Gattung, denn die Vögel werden bis zu 40 cm groß. Müller-Amazonen haben ein grünes Gefieder, das so aussieht als ob der ganze Vogel mit einer Art weißem Pulver überzogen ist. Er hat eine gelbe Kappe und einen langen Schwanz mit leuchtend grünem Ende. Müller-Amazonen gehören zu den ruhigsten aller Amazonen-Papageien. Allerdings spielen und kauen sie mit ihren Schnäbeln an allem, was sie erreichen können. Ihre natürliche Nahrung besteht aus Früchten, Beeren, Samen, Nüsse, Blüten und Blattknospen.

Geschlechtsreife Müller-Amazonen bilden in der Regel monogamen Beziehungen mit nur einem einzigen Partner. Die Balz beginnt in der Regel im Frühjahr, in der südlichen Hemisphäre also von Dezember bis Juni. Die Weibchen legen in der Regel drei oder vier Eier in einer Baumhöhle. Die Eier werden 24 bis 28 Tage vom Weibchen bebrütet und vom Männchen gefüttert. Nach etwa acht Wochen verlassen die Jungen das Nest.

 

 

YouTube Video - Amazona vinacea - Red-lored Parrot (Amazona autumnalis)