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Der Amazonas

Brasilien » Der Amazonas

  • Ara Papagei
    Ara Papagei
  • Acai-Beeren aus Brasilien
    Acai-Beeren aus Brasilien

Stern  Manaus - die Perle am Amazonas

 

Der Amazonas ist einer der größten Flüße dieser Erde. Deswegen können die Hochseeschiffe bis nach Manaus auf dem Amazonas fahren. Es wurde auch ein Hochseehafen gebaut der von Kreuzfahrtschiffen und Container-Frachtern angelaufen wird. Der Hafenanleger ist als Meisterleistung der Technik in die Geschichte eingegangen. Der Anleger für die Kreuzfahrt-Schiffe ist schwimmend konstruiert und wird ganzjährig betrieben.

Manaus, die Urwaldmetropole, liegt am Rio Negro, kurz vor dem Zusammenflusses mit dem Rio Solimões im oberen Amazonasbecken. Ab hier nennt man die beiden nun vereinten Flüsse dann Amazonas, wie auch schon vor der brasilianischen Grenze. Bekannt durch den Kautschukboom war die Region um Manaus lange Zeit Lieferant von Kautschuk für die damalige industrialisierte Welt. Heute kennt man Manaus wegen des Teatro Amazonas und den Ausflugsfahrten auf dem Amazonas und den vielen Touren in den brasilianischen Urwald, den man auch als Lunge der Welt bezeichnet. Der Amazonas mündet nach rund 1700 Kilometern bei Belém in den Atlantischen Ozean.

Stern  Verkehrsverbindungen nach Manaus

 

Es gibt Straßen zu kleineren Städten in der Nähe von Manaus und nur eine Straßenverbindung nach Venezuela. Manaus ist von Brasiliens Küste aus nur per Flugzeug oder Schiff über die Städte Parintins, Santarém und Belem erreichbar.

Der Hafen besitzt schwimmende Anlegestellen, weil der Wasserstand des Amazonas bis zu vierzehn Meter schwankt. Da Wassertiefe und Breite des Amazonas ausreichen, können sogar Hochsee- und Kreuzfahrtschiffe auf dem Fluß bis nach Manaus fahren.

 

Stern  Das Essen am Amazonas

 

Selbstverständlich gibt es in Manaus die typisch brasilianischen Fleischgerichte mit Reis und Bohnen. Dazu kommen noch regionale Fischgerichte und Tacacá, eine Brühe aus Maniokwurzeln mit Krabben und Jambú-Blättern, die ein prickelndes, leicht betäubendes Gefühl an der Zungenspitze erzeugen. Jambúblätter wirken entzündungshemmend. Interessant sind die bei uns Europäern unbekannte Früchte, die man auch gepresst als schmackhaften Saft erhalten kann. Diese werden im angrenzenden Urwald geerntet. Açaí, Bacuri, Cupuaçu, Graviola, Jenipapo, Pupunha und Tucumã sind ihre Namen, wobei die schmackhafte Açaí-Frucht gerade auch bei uns in Deutschland im Begriff ist, zu einem Modegetränk zu werden und zwar unter dem Namen Acai-Beere. Neben dem hohen Vitamingehalt soll die auf Palmen wachsende Frucht auch beim Abnehmen helfen. Ihre schlank machende Wirkung, die die Beeren anscheinend haben, wurde bis jetzt wissenschaftlich noch nicht bewiesen. Das bedeutet aber nicht, dass sie wirkungslos sind. Viele Wirkungsweisen der unbekannten Pflanzen aus den Regenwäldern in Amazonien - zum Beispiel auch das kalorienarme Süßungsmittel Stevia - aus dem Amazonasgebiet sind teilweise noch unerforscht. Wenn Sie sich weiter informieren möchten, dann können Sie den kostenfreien Ratgeber GESUND ABNEHMEN herunterladen.

 

 

YouTube Video - Brazil Wildlife

 

Stern  Parintins und das Fest Boi Bumba

 

Parintins liegt auf der Insel Tupinambarana , etwa 461 km entfernt von Manaus, der Hauptstadt des Bundesstaates und ist ein toller Zwischenstopp auf einer Amazonas - Flussreise nach Belém oder umgekehrt. Von Manaus und Belem aus ist Parintins mit dem Schiff sehr gut zu erreichen. Bekannt ist Parintins durch das Ende Juni stattfindende Volksfest Boi Bumba. Während des Festivals sind die Hotels oft ausgebucht und Übernachtungen schwierig zu bekommen. Eine Reservierung ist schon Monate vorher nötig. Aber auch hier helfen wir vor Ort. Die Reise mit dem Amazonasschiff ist schon alleine ein spannendes Abenteuer! Die Schiffe bieten oft Schlafmöglichkeiten, allerdings fast immer nur während der Fahrt.

 

 

YouTube Video - Festa Junina de Parintins, Amazonasfest

 

Stern  Belém - Kautschuk für Europa

 

Belém liegt im Norden Brasiliens an der Baía de Guajará und ist die Hauptstadt des Bundesstaates Pará. Belém ist, neben Manaus, die wichtigste Stadt des Amazonasgebietes. Durch den Kautschukboom wurde Belém Anfang des 20. Jahrhunderts bekannt. Von hier aus fuhren die Schiffe mit der kostbaren Fracht in Richtung Europa. Aus dieser Zeit stammen auch prächtige Bauten, die heute Touristenziele sind, wie zum Beispiel die Catedral da Sé in der Altstadt von Belém. Auch lohnt sich ein Besuch des  Fisch- und Gemüsemarktes Ver-o-Peso früh am Morgen, wenn die Schiffe noch entladen werden.  Besuchen Sie auch  die ehemalige Festung von Belém, Forte do Presépio genannt.  Von Belem aus starten fast alle Amazonasflußfahrten, bis nach Manaus und sogar noch weiter bis in den tiefen Westen Amazoniens.

 

 

YouTube Video - Belem

 

Stern  Schlangen und andere Gefahren am Amazonas

 

Unternehmen Sie eine Expedition in den Urwald zu den größten und giftigsten Schlangen Amazoniens. Menschen, die im Wald leben, ohne Zugang zu Elektrizität, Telefon, Fernsehen oder sonstigen Annehmlichkeiten des städtischen Lebens fangen die giftigen Schlangen. Sehen Sie im Video die Schwierigkeiten der Schlangenfänger, die auf die Giftschlangenjagd angewiesen sind, um Frau, Kinder und Enkelkinder zu ernähren. Das sind wahre Geschichten einer Expedition von etwa 9000 km Länge, die uns von Indios und Schlangenfängern erzählt werden.

In der feuchtwarmen Hitze des Amazonasregenwaldes verstecken sich die Gefahren ganz besonders in der Nacht. Nur unter größter Vorsicht ist der nächste Schritt möglich. Giftschlangen finden sich überall entlang der Waldwege, die die Menschen und Indios im Urwald gehen müssen. Und sehr oft begegnet man der  Anaconda, die leicht zehn Meter in der Länge erreicht. Was tun, wenn man solchen Tieren gegenüber steht? Hektisch weglaufen? Ruhig den Angriff abwarten? Sich nicht bewegen? Nur die Schlangenfänger Amazoniens wissen genau was zu tun ist....

 

 

YouTube Video - As cobras e os perigos da Amazônia - Die Gefahren im Amazonas-Regenwald

 

Stern  Die Zukunft und die Vergangenheit der Medizin kommt aus Amazonien

 

Schlangen, Frösche, Spinnen und Skorpione besitzen gefährliche und tödliche Gifte. Die Forschung will aber neue Medikamente gegen Bluthochdruck, Schmerzen und andere Krankheiten finden. Schlangengift besteht aus tödlichen Substanzen. Einige der Schlangengifte verbinden sich mit den Eiweißmolekülen der Menschen, und können Blutdruck und Blutgerinnung kontrollieren oder verändern. Dann bricht der Blutkreislauf des menschlichen Körpers zusammen und das Opfer stirbt. Andere Schlangen produzieren betäubende Stoffe, die das Nervensystem lahmlegen und das Opfer stirbt noch schneller. Die Evolution hat in Millionen Jahren diese molekularen Sabotagewaffen perfektioniert.

Die Forscher untersuchen diese Gifte, um Menschen zu schützen und zu heilen. Medikamente wirken letztlich in gleicher Art und Weise wie die Tiergifte. Sie verändern die Eiweißmoleküle im menschlichen Körper und beeinflussen sie damit. Man will Schmerzen stillen, Blutdruck senken, gezielt Tumorzellen töten können. Die Menschheit versteht langsam, dass sich im Gift von Schlangen einzigartige Eiweiße befinden. Man schätzt, dass es etwa 170 000 giftige Tierarten in den Regenwäldern gibt. Jedes dieser Gifte enthält etwa 250 verschiedene Eiweiße. Damit lässt sich ein riesiges Arsenal von neuen Wirkstoffen für die Medizin aufbauen. Über 40 Millionen neue Wirkstoffe und Substanzen sind damit möglich.

Brasilianische Forscher entdeckten im Gift der Lanzenotter Peptide, die den Blutdruck senken. Chemiker des Pharmaunternehmens Bristol-Myers-Squibb nutzten diese Moleküle, um neue Medikamente zu entwickeln, darunter das Captopril und das Ramipril. Es war das erste Arzneimitteln aus der Gruppe der ACE-Inhibitoren, das weltweit eingesetzt werden konnte. 1999 wurde das Medikament Eptifibatid, ein Glykoprotein-2b/3a-Hemmer, erlaubt. Das Molekül basiert auf dem Gift der Klapperschlange und verhindert, dass sich Blutplättchen aneinanderheften. Damit beugt es einem Herzinfarkt vor. Tirofiban, einem Viperngift nachempfunden, wirkt genauso. Viele dieser Substanzen werden heute in medizinischen Studien untersucht. Hier findest du Schätze des Regenwalds in besonderen Produkten

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